Archive for August, 2009

Bist Du ein Hacker?!

Monday, August 31st, 2009

Die Überschrift ist mit Sicherheit etwas hochtrabend, aber so sollen Überschriften doch auch sein 😉

Ich will Euch heute ein paar Internetseiten vorstellen, auf der Ihr Eure Fähigkeiten im hacken von Seiten testen könnt. Warum das Ganze? Aus einem ganz einfachen Grund, denn nur wer sich den Problemen bewusst ist kann seinen Internetauftritt auch entsprechend gestallten.

  1. hacker.org
  2. hackthissite.org
  3. notpron
  4. happy-security

Ernsthafte Hacker belächeln diese Seiten nur, sagen wir mal so, es wäre für sie ein WarmUP. Denn wie Ihr in diesem Paper nachlesen könnt wurde z.B. die Seite hacker.org bereits gehackt und alle Namen und E-Mail Adressen wurden ausgelesen. Also meldet Euch an aber verwendet nonsense Daten.

Eigene Legopläne

Saturday, August 29th, 2009

In meiner Kindheit war Lego wohl das Spielzeug Nr 1, denn es ist so unglaublich vielfältig und bietet damit Platz für Kreativität und Fantasy.

Erst diese Woche ist mir ein Musikvideo über den Weg gelaufen, das mit Lego gestalltet wurde. Meiner Meinung nach eines der coolsten Videos die ich bis jetzt auf YouTube gesehen hab.

Und was noch viel wichtiger ist, das Video hat mich an eine Lego Software erinnert, die es einem erlaubt, eigene Pläne zu erstellen und mit anderen zu teilen. Und wie es der Zufall so will, habe ich bei der Suche nach der Software auch gleich noch eine Zweite gefunden. Leider aber keine Linux Version.

Ich wünsche viel Spaß

Physikklausur, Wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit …

Tuesday, August 25th, 2009

… einem Barometer feststellen kann. Das nun folgende war eine Frage aus einer Physikprüfung an der Universität von Kopenhagen:

“Beschreiben Sie, wie man die Höhe eines Wolkenkratzers mit einem Barometer feststellt.”

Ein Kursteilnehmer antwortete: “Sie binden ein langes Stück Schnur an den Ansatz des Barometers, senken es dann vom Dach des Wolkenkratzers herunter. Die Länge der Schnur plus die Länge des Barometers entspricht der Höhe des Gebäudes.”

Diese originelle Antwort entrüstete den Prüfer dermaßen, daß der Kursteilnehmer sofort rausgeschmissen wurde. Er wehrte sich dagegen, da seine Antwort doch unbestreitbar korrekt war. Die Universität ernannte daraufhin einen unabhängigen Schiedsmann.

Sein Urteil: die Antwort ist in der Tat nicht falsch zu nennen, lasse aber nicht auf meßbares physikalisches Wissen schließen. Entscheidung: Dem Kursteilnehmer werden weitere sechs Minuten Redezeit zugestanden, in denen er seine minimale Vertrautheit mit den Grundprinzipien der Physik unter Beweis stellen kann. Der Kursteilnehmer verharrte ganz still, fünf Minuten lang. Der Schiedsmann erinnerte an die verstreichende Zeit, worauf der Prüfling antwortete, dass er an einigen extrem relevanten Antworten laboriere, sich aber nicht entscheiden könnte, welche er davon vorbringen solle. Als ihm geraten wurde, sich nun zu beeilen, antwortete er wie folgt:

“Erstens könnten Sie das Barometer bis zum Dach des Wolkenkratzers tragen, es über den Rand fallen lassen und die Zeit messen die es braucht, um auf dem Boden aufzuschlagen. Die Höhe des Gebäudes kann so mit der Formel H = 0.5g xt im Quadrat berechnet werden. Das Barometer wäre dann allerdings hinüber!

Falls die Sonne scheint, könnten Sie die Höhe des Barometers messen, es aufrecht stellen und die Länge seines Schattens messen. Dann messen Sie die Länge des Schattens des Wolkenkratzers, anschließend ist es eine einfache Sache, anhand der proportionalen Arithmetik die Höhe des Wolkenkratzers zu berechnen.

Wenn Sie aber in hohem Grade wissenschaftlich vorgehen wollten, könnten Sie ein kurzes Stück Schnur an das Barometer binden und es schwingen lassen wie ein Pendel, zuerst auf dem Boden und dann auf dem Dach des Wolkenkratzers. Die Höhe entspricht der Abweichung der gravitationalen Wiederherstellungskraft T = 2 pi im Quadrat (l/g).

Oder, falls der Wolkenkratzer eine äußere Nottreppe besitzt, würde es am einfachsten sein da hinaufzusteigen, die Höhe des Wolkenkratzers in Barometerlängen abzuhaken und oben zusammenzählen.

Wenn Sie aber bloß eine langweilige und orthodoxe Lösung wünschen, dann können Sie selbstverständlich das Barometer benutzen, um den Luftdruck auf dem Dach des Wolkenkratzers und auf dem Grund zu messen und der Unterschied bezüglich der Millibare umzuwandeln, um die Höhe des Gebäudes zu berechnen.

Aber, da wir ständig aufgefordert werden die Unabhängigkeit des Verstandes zu üben und wissenschaftliche Methoden anzuwenden, würde es ohne Zweifel einfacher sein, an der Tür des Hausmeisters zu klopfen und ihm zu sagen: “Wenn Sie ein nettes neues Barometer möchten, gebe ich Ihnen dieses hier, vorausgesetzt, Sie nennen mir die Höhe dieses Wolkenkratzers.”

Der Kursteilnehmer war Niels Bohr, der erste Däne der den Nobelpreis für Physik gewann.


Diese Geschichte habe ich von hier. Ronald und Felix haben mich mit ein paar Links dazu annimiert hier auch mal was lustiges zu posten. Und da ich selbst auch ein paar wenig auf der Platte liegen habe werde ich diese Anregung gerne nutzen.

PS: Die Geschichte oben ist nicht wahr.

Indie Games -2-

Tuesday, August 25th, 2009

Meine erste Zusammenfassung, fand doch ein paar Leser und so schreib ich einfach mal noch einen zweiten 🙂

Als erstes möchte ich auf eine neue Zeitschrift aufmerksam machen die sich rein auf die Indies speziallisiert hat. Dann gibt es einen zwei Jahre alten Artikel der zum damaligen Zeitpunkt die 100 interessantesten Indie Games zusammenfasst. So nun aber zu den Spielen.

  1. Scorched 3D: der DOS Klassiker aufpoliert mit etwas neuerer Grafik
  2. Kivi’s Underworld und Dephs of Peril: Zwei Rollenspiele in DiabloII Manier.
  3. Battle for Wesnoth: rundenbasiertes Strategiespiel
  4. Trine: Puzzel und Actionspiel, leider nur für PS3 und PC im Moment.
  5. Hurrican: Jump & Run, die Entwickler haben noch ein paar Spiele mehr.
  6. Venture Arctic: Umweltsimulation, habe es selber aber noch nicht gespielt.
  7. Crayon Physics: Puzzel viel Spaß beim lösen

Viel Spaß

Sicherheit -4- Browser Plugins

Friday, August 21st, 2009

Ich schätze jetzt einfach mal ins Blaue in dem ich behaupte, dass man sich zu 90% der Zeit, mit einem Browser durchs Internet bewegt. D.h. der Browser muss bei Sicherheitsbestreben auch besonders geschützt werden. Allein durch die Vielzahl an Browser, wie Opera, Firefox, Safari und Internet Explorer, bekommt man etwas Sicherheit, denn Angriffe die auf allen Browser funktionieren, sind schwerer umzusetzen. Hier zeigen sich wieder ein Vorteil von funktionierendem Wettbewerb.

Da die Browser von Haus aus nur wenige Funktionen bietet um die Sicherheit zu verbessern, stell ich heute ein paar Plugins vor. Ich selber verwende den Firefox. Leider konnte ich nicht für alle Browser äquivalente Plugins finden. Aber vielleicht könnt Ihr ja noch ein paar ergänzen.

  1. NoScript: Erlaubt es Java, JavaScript, Flash etc. für jede Seite separat aus- bzw. einzuschalten.
  2. WOT: Internetseiten werden von Besucher auf Vertrauenswürdigkeit, Datenschutz und noch in zwei weiteren Kategorien bewertet.
  3. Adblock Plus: Blockiert hauptsächlich Werbung, aber auch Popups etc.
  4. Cookie Button: Einfaches ein- und ausschalten von Cookies für jede Internetseite separat.
  5. Torbutton: siehe letzten Beitrag, (BEACHTE: Tor sorgt NICHT für Sicherheit sondern nur für Anonymität)

Hier nun ähnliche Plugins für die anderen Browser, wobei es bei den Funktionen auch Überschneidungen geben kann. Einfach mal anschauen.

Für Opera (Allgemeine Hinweise):

  1. Bereits integriert
  2. Gibt bis jetzt nur einen Workaround
  3. Proxomitron
  4. Bereits integriert
  5. OperaTor

Für Safari:

  1. PithHelmet
  2. Gibt bis jetzt nur einen Workaround
  3. Glimmer Blocker
  4. SafariPlus
  5. Tor für Safari

Für Internet Explorer:

  1. Ab Version 8 integriert
  2. WOT für den IE
  3. AdblockIE
  4. UNBEKANNT
  5. TOR für IE7 für den IE8 habe ich noch nichts gefunden

[UPDATE] Bei aptgetupdate gibt es noch ein paar weitere Informationen über Safari und deren Plugins